Kinder fragen – Politiker antworten beim Weltkindertag in Osterholz-Scharmbeck

Mattfeldt: Wir nehmen das Wohl unserer Kinder ernst

Kinder fragen, Politiker antworten – das machte die Diskussionsrunde zum Weltkindertag in Osterholz-Scharmbeck  für den Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeldt so richtig interessant. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung auf dem Marktplatz von den Teams des SOS-Kinderdorfes, der Lebenshilfe und des Kinderhauses am Campus. Gefragt wurden Bürgermeister, Landes- und Bundespolitiker zum Beispiel, warum ihnen Politik Spaß macht, ob Jugendliche ab 16 uneingeschränkt wählen sollten, warum Kinder nicht so viel Geld haben und ob die Politiker auch Angst vor dem Regen haben.

 

Der hiesige Bundestagsabgeordnete hat dabei deutlich gemacht, dass sich alle Parteien im Bundestag dafür stark machen, die Kinderrechte im Grundgesetz festzuschreiben. „Wir nehmen alles sehr ernst, was an uns zum Wohl unserer Kinder herangetragen wird. Für mich ist es wichtig, durch eine solide Finanzpolitik der Bundesregierung dafür zu sorgen, dass diese Kinder eine gute Zukunft haben. Das bedeutet meinen Einsatz für eine bessere Kinderbetreuung, Schule und Ausbildung, aber auch die intensivere Teilhabe benachteiligter und behinderter Kinder“, erklärte Andreas Mattfeldt.

Wer ehrlich sei, müsse aber auch zugeben, „dass nicht alles was wünschenswert auch finanzierbar ist“, gab der direkt gewählte Abgeordnete zu bedenken. Es sei gut, wenn junge Menschen bei Kommunalwahlen erste Erfahrungen mit politischen Entscheidungsprozessen machen könnten. Auf Landes- und Bundesebene seien diese vielfach komplexer. Deshalb halte er das derzeitige Wahlalter für angemessen. „Das bedeutet aber nicht, dass man sich nicht auch schon in jungen Jahren für seine Überzeugung einsetzen sollte“, so Mattfeldt.

„Ich trete dafür ein, die Kinderrechte zu stärken und dafür zu sorgen, dass sich künftig mehr Kinder trauen, gegen Gewalt und Mobbing einzutreten. Dafür brauchen wir für sie mehr gute Ansprechpartner wie beispielsweise die vom SOS-Kinderdorf und von der Lebenshilfe und einen besseren Schutz vor unzulässigen Fotos und Nachrichten in den sozialen Netzwerken.“ Dem trage das Bundesgesetz Rechnung, nach dem solche Einträge wieder gelöscht werden können.

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